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Montag, 16.08.2010, 21:56
Das Thema Energie und Energieverbrauch ist ein Thema das mich schon seit einiger Zeit beschäftigt. Man muß sich nur anschauen was grade los ist. Die Katastrophe im Golf der ja kein Einzelfall ist, siehe diverse Schiffsunglücke wo Millionen Liter Öl ausgeflossen sind etc. und die dadurch entstandenen Klimakatastrophen.

Denn eines ist klar. Das was alles derzeit auf unserem Planeten los ist, haben wir uns selber zuzuschreiben. Tornados, Tsunamis, Erdebeben und Vulkanausbrüche und und und sind alles Auswirkungen "unseres" Schaffens. Im Grunde haben wir Menschen ja diesen Planeten ausgebeutet seit der ersten Stunde. Wir bezeichnen uns als die Krone der Schöpfung, das Non-plus Ultra im Universum und sind nicht in der Lage unsere eigene Existenz zu sichern. Was bitteschön nüzt uns die ganze Technologie wenn wir sie nicht richtig einsetzen können? Ich meine, boah wie toll! Wir können bestimmen wie heiß es auf der Venus ist, oder wie dick die Eisschicht am Marspol ist aber wie man Autos baut die kein Erdöl brauchen ist anscheinend ein Problem?!

Ich kann beim besten Willen nicht verstehen wo das Problem ist? Geht eine Bank in den USA oder Europa ein werden ohne große Probleme hunderte Milliarden Dollar bzw. Euro locker gemacht um dieses kaputte System zu stützen. Wieso kann man dann nicht im selben Ausmaß Geld locker machen für die Entwicklung solcher erneuerbarer Energiequellen oder Technologien? Warum müssen wir Bürgen für Länder wie Afrika ständig Geld spenden wo doch solch ein Milliardenpaket mit einem Schlag den Hunger dort bekämpfen könnte??? Ich meine daß muss man sich ja mal fragen oder seh ich das falsch?

Ein marodes System wie das unserer Gesellschaft ist anscheinend mehr wert als der Fortbestand unserer Spezies auf diesem Planeten? Naja...also wenn das wirklich defacto das ist, was für die Staatsoberhäupter oder Regierungen zählt ist es besser wir vernichten uns morgen gleich selber, dann muss die Erde wenigstens nimma lang leiden. Klingt hart, aber wie könnte dieser Planet aufblühen wenn "wir" nicht wären?


Samstag, 27.03.2010, 11:12

Seit Jahren ärgere ich mich darüber wie sehr die Industrie den Planeten Erde zerstört. Und zwar ohne Rücksicht auf Verluste. Der letzte G8 Klimagipfel hat ja bekanntlich genau nichts gebracht obwohl allesamt die dort anwesend waren die Chance hatten wirklich mal was zu bewegen. Stattdessen schickt man lieber mehr Truppen nach Afganistan oder in den Irak was ungefähr so unnötig ist wie Zitzen an einem Bullen...

Ich sagte bewusst nicht "unser Planet" weil ich denke dass er das nicht ist. Wir leben hier als eine von vielen Spezies, die es einem einzigen evolutionären Umstand zu verdanken hat heute so zu sein. Nicht mehr und nicht weniger.
Ich weiß dass hier im Blog viele sehr kritische Leute schreiben und auch lesen daher möchte ich gerne eine Frage stellen die mich seit Wochen wenn nicht Monaten beschäftigt.

Wie zum Teufel kann es sein, dass die US Regierung oder viele andere in Europa mehrere hunderte Milliarden Dollar/Euro aufbringen kann um irgendwelche insolventen Banken zu retten, aber die selbe Summe undenkbar für den Umweltschutz ist???

Da stimmt doch was nicht oder? Entweder ist es den Regierungen inzwischen eh scheissegal (sorry) was mit der Erde passiert weil sie längst wissen dass eventuell 2012 alles hinüber ist, oder aber es ist längst bewusst dass man das Klima und die nächste Eiszeit gar nicht mehr verhindern kann. Das was man "uns" Marionetten so in den Medien berichtet sind doch in Wahrheit nur Sandkörner die man uns in die Augen streut um von der Realität abzulenken.

Es gibt doch längst Pläne für CO2 arme Fabriken, für Autos die mit Strom fahren oder anderen Antriebstechnologien als Erdöl. Es gibt sooviele alternative Energiequellen und trotzdem schiebt man den Saudis jährlich Milliarden für Erdöl in den Allerwertesten rein nur damit die dort dann Freizeitstädte und Touristenparks mitten in der Wüste bauen können. Hat sich bitteschön noch niemand Gedanken darüber gemacht wozu? Was da wirklich dahinter streckt?

Ich mein es passieren derzeit soviele beunruhigende Dinge die einzeln gar nix bedeuten aber im Ganzen betrachtet eher dubios wirken. Beispiel:

Die US Regierung pulvert Ihr Geld ins Bankenwesen und nach Saudi Arabien für Erdöl. Nur um mehr oder weniger die Wirtschaft am Leben zu halten. Dass das nicht ewig funktioniert muss allen klar sein, dennoch tut man es. Weiters verzichtet man auf alternative Energiequellen. Saatgut der Erde und verschiedenstes Erbmaterial wird in Grönland in einem Bunker mitten in einem Berg gebracht damit es eine globale Katastrophe übersteht und eine Neubesiedelung funktionieren würde. Außerdem sucht die Nasa derzeit so intensiv wie noch nie nach Erdähnlichen Planeten auf denen wir leben könnten. (kann man in PM und auch teilweise am Webstandard lesen).

Irgendwie hab ich ja schon seit längerem die Vermutung dass wir längst dem Untergang geweiht sind aber nix davon wissen weil man es uns nicht sagt. Nehmen wir nur mal an, und das is jetzt bloß ne Theorie...2012 würde aufgrund des endenden Präzisionszyklus der Erde irgendwelche Kräfte freigesetzt die hier fast alles Leben vernichten. Würde man es uns sagen? Nein. Man kann ja von der Mayatherorie und 2012 halten was man will und vielleicht passiert auch gar nix, ABER und das darf man durchaus nicht vergessen: am 21. Dezember 2012 werden laut Wissenschaft dieSsonnenerupptionen so stark sein wie noch nie zuvor, die Erde beendet den 25.000 Jährigen Zyklus der Präzision und vollzieht somit auch einen Polsprung...UND zum ersten mal seit eben dieser 25.000 Jahre zeigt der exakte nördlichste Punkt der Erde wieder genau ins Zentrum der Milchstrasse. Dort befindet sich ja wie wir wissen ein Massereiches schwarzes Loch.

Man kann also anhand dieser Fakten gar nicht gänzlich ausschliessen dass nichts passieren wird. So seh ich das halt. Und wenn ich mir so anschaue wie WIR Menschen mit diesem Planeten so umgehen ist es vielleicht sogar kein Fehler wenn wir ausgerottet werden, denn angesichts der ganz oben genannten Tatsachen schäme ich mich fast schon dass ich ein Mensch bin...


Freitag, 05.02.2010, 19:19

Als ich diese Woche den Club 2 geschaut habe, konnte ich nichts anderes mehr tun als mit dem Kopf schütteln und die Hände vor´s Gesicht knallen. Was bitte war das???

Kurz für die Leute die es nicht gesehen haben. Es ging um das Thema "REFORMSCHUB ODER RECHTSRUCK -
WAS BRACHTE UNS SCHWARZ-BLAU?" Zu Gast waren Karl-Heinz Grasser, Wolfgang Scheibner, Hubert Kramar, Doron Rabinovici sowie Marion Kraske...

In Wahrheit wurde gar nicht diskutiert weil der Herr Rabinovici (wer immer das auch ist) sowieso niemanden zu Wort kommen liess und weil ihn andere Meinungen gar nicht interessieren. Ich muß sagen, als österreichischer Staatsbürger habe ich vor Leuten wie Herrn Rabinovici mehr Angst als vor Kampfhunden. Denn so wie er argumentiert hat ist er eindeutig ein Rassist. Und zwar gegen das gesamte österreichische Volk. Nun fragt man sich bei sojemanden was er überhaupt in "unserem Land" macht, wenn eh alle solche Nazis sind und eh alles so furchtbar ist für die jüdische Bevölkerung?! Dazu weiß ich ehrlich gesagt keine Antwort ausser dass wir Österreicher vielleicht ein leicht zu manipulierendes Völkchen geworden sind. Schlimmer war aber fast noch die deutsche Autorin Marion Kraske. Die wirft nämlich gleich automatisch ALLE Österreicher in den Nazi-Topf. Sprich, laut ihr wären eh alle rechts und wir Österreicher sehnen uns nach einer "Führerfigur" (Zitat) zurück. Ich glaube wenn jemand solche Aussagen tätigt in einer Fernsehsendung braucht sie zukünftig ihre Bücher in diesem Land gar nicht mehr zum Kauf anzubieten, ausser für Leute wie Herrn Rabinovici die sowieso ihrer Meinung sind.

Es drehte mir echt den Magen um bei den verhetzerischen Meldungen von den beiden Herrschaften. Beide mit null Ahnung über das österr. Volk, aber groß geredet. Es ist ja auch immer eigenartig dass man als Österreicher aber so gar nix gegen andere Volksgruppen sagen darf, aber sich selber ständig öffentlich beleidigen lassen "MUSS". Und keiner sagt was dazu,...das war überhaupt das Beste. Also würde ein Herr Rabinovici mich im Fernsehen als rechtspopulisten Bezeichnen wie er es mit Grasser und Scheibner getan hat, würde ihm am nächsten Tag eine Klage wegen Verleumdnung und Wiederbetätigung ins Haus flattern denn dieser Mensch macht nichts anderes als gewisse Auswanderer nach Deutschland vor knapp 70 Jahren getan haben. Verhetze ist das schlichtweg gewesen.

Aber zurück zum Club 2. Die wichtigste Frage die der Herr Rabinovici genannt hat war ja wieso in Österreich ein sogenannter "Rechtsruck" festzustellen ist. Das ist ansich meiner Meinung leicht beantwortet.
Laut Statistik gibt es seit der Öffnung der Ostgrenzen mehr Kriminalität in Österreich. Das ist Fakt. Fakt ist auch, daß es mehr Einbrüche bzw Bettler auf unseren Straßen gibt. Fakt ist weiter, dass sich ein Großteil der Zuwanderer gar nicht anpassen möchte (Sprache lernen, Job suchen, Gesetze einhalten etc.). Wer das nicht glaubt oder nicht sehen will der geht am Besten mal auf ein Amt für Beihilfen und überzeugt sich selber davon oder redet mal mit einem Polizisten. So, das hat jetzt nix mit Rassismus oder sonst was zu tun, das sind einfach bloß Fakten die man sich überall besorgen kann, und damit mein ich nicht die Medien am Kiosk.

Punkt zwei ist sicherlich die islamisierung Europas. Es ist ja nicht Österreich alleine wo der sogenannte Rechtsruck zu sehen ist, sondern es passiert in ganz Europa. Italien, Frankreich, Deutschland, sogar der Schweiz. Warum? Nun, das liegt vermute ich mal daran, dass die Bevölkerung einfach nur ihre Kultur schützen möchte. Wenn man sich zB anschaut was eine Frau aufgeben muß wenn sie einen Juden oder einen Moslem heiratet versteht man das vielleicht besser. Das ist eine Möglichkeit. Die andere ist, und das ist vielleicht das Kernproblem: Ich denke die Menschen sind die aktuelle Sozialpolitik satt. Ein HC-Strache zB wird nicht gewählt weil er so toll gegen Ausländer redet oder weil seine blauen Augen so super zur Farbe der Partei passen. Er wird gewählt weil er 1:1 das anspricht was sich viele denken. Und zwar genauso anspricht. Ich meine würde er auf seinen Plakaten so geschwollene Sprüche bringen wie sie die SPÖ oder ÖVP druckt würde er die Hälfte Wähler weniger haben. Weil es keiner kapieren würde. So wie die FPÖ jedoch die Plakate präsentiert kapierts der letzte Trottel auch noch. Man merkt sich in einer Mediamarkt Werbung auch nicht von welcher Firma das Produkt nochmal war, sondern hauptsächlich den Spruch "Ich bin doch nicht blöd"... Genauso is es da auch.

Ich finde diese ganze Situation sollte ansich für alle anderen Parteien die mit großem Fragezweichen überm Kopf dahinregieren ein Ansporn sein wieder "Den Bürger" zu erreichen. Und zwar wenn es sein muß genauso plump wie es ein Strache macht. Ich denke dann würden viel mehr Leute wieder rot, grün oder schwarz wählen als blau oder orange. Das ist meine Meinung. Und dann müssten sich auch solche Rassisten wie Herr Rabinovici oder Frau Kraske in der Öffentlichkeit nimma so produzieren was eh keinen interressiert. Aber bei DER Politik und mit SOLCHEN Führsprechern im TV, muss ich ehrlich sagen wunderts mich echt nicht, dass gewisse Parteien gewinnen und gewinnen und gewinnen...und wo das endet kann uns der Rabinovici wohl am Besten erzählen.

Danke für die Aufmerksamkeit!


P.S.:
Zusatz an Frau Kraske! Sollten sie nochmal die Österreicher öffentlich im TV als Nazis hinstellen und unser Land anprangern, bitte ich sie nochmal Geschichte studieren zu gehen und zur Kenntnis zu nehmen, dass der sogenannte "Führer" als er damals Österreich verlassen hat, Postkartenmaler war. Ok? Erst in ihrem blütenweissen Deutschland wurde er groß gemacht und zum Reichskanzler erkoren. Und wenn wir schon dabei sind, irre ich mich oder hat Deutschland den zweiten Weltkrieg angefangen? Also bitte nachdenken in Zukunft wer hier auf wen mit dem Finger zeigt gute Frau...


Mittwoch, 09.12.2009, 14:43

Unser Planet. Die Erde...Blau, schön und ein Ort in unserem Universum wo Leben entstehen konnte. Doch ist es wirklich "unser Planet"? Wir Menschen betonen immer wieder wie selten Planeten sind auf denen Leben entstehen kann und wie froh wir sein können einen solchen Planeten zu bewohnen...

...bei den aktuellen Situationen weltweit muss ich mir aber mit der Hand an den Kopf klatschen und feststellen dass wir Menschen zu dumm sind um zu verstehen welches Glück wir haben oder gehabt haben. Gestern Abend sah ich auf Discovery Channel eine Sendung zum Thema Rohstoffe. War sehr interessant denn die USA haben kaum mehr Erdöl welches sie selber fördern können, und auch Saudi Arabien wird in wenigen Jahren nichts mehr exportieren können. Anstatt jetzt aber herzugehen und vorhandene Projekte für alternative Energiequellen auszubauen oder zu fördern, versucht man jetzt alles um auch noch an die letzten Erdöl Reserven heranzukommen die es gibt.

Mir kommt es so vor als ob man eigentlich gar nicht will dass sich was ändert. Wir Menschen beuten diesen Planeten dermassen aus, dass wir uns echt nicht wundern dürfen wenn sich das Klima ändert, oder Naturkatastrophen über uns hereinbrechen. Jahr zu Jahr wird der Sommer in Europa wärmer, Eisberge treiben auf Australien zu (Quelle: derStandard.at) und die Rohstoffe werden immer weniger.

Im Angesicht dessen, auch wenn es hart klingt wäre ich fast froh wenn sich die Prophezeihung der Maya, nämlich dass unsere Zivilisation 2012 ausgelöscht wird. Für unseren Planeten wäre genau DAS die Rettung, weil auf anderem Weg wäre dies nicht mehr umzusetzen. Nur wenn der Mensch von der Welt verschwindet kann sich der Planet Erde wieder erholen von all dem Leid welches wir ihm über Jahrtausende zugefügt haben. Gibt heute oder morgen eine nette Sendung dazu auf "History Channel" nämlich "Zukunft ohne Menschen" wo gezeigt wird wie rasch sich unser Planet ohne uns erholen würde. Wurde schonmal gezeigt daher weiß ich es schon und in weniger als 50 Jahren gäbe es grösstenteils kaum mehr Spuren unserer Existenz.

Wie denkt ihr darüber? Was müsste sich Eurer Meinung nach ändern damit die Erde wieder der "blaue Planet" wird der sie früher einmal war? Gerade jetzt während des Klima Gipfels ein heisses Thema oder?

Anubis


Dienstag, 17.11.2009, 14:47
Bevor ich hier jetzt einiges schreibe was mich persönlich als Staatsbürger dieses Landes sehr beschäftigt muß ich vorweg gleichmal eines festhalten: Ich glaube wir befinden uns noch immer in einem freien Land in dem jeder Bürger seine Meinung kundtun darf. Auch, wenn diese nicht immer die der Mehrheit ist...Das gleichmal vorweg.

Ich lese ja jeden Tag diverse Zeitschriften und Zeitungen und mußte vor einigen Tagen mit Erschrecken feststellen, daß die Familie Zogaj noch immer in Österreich ist. Ich dachte eigentlich inzwischen wäre der Fall vom Tisch und die Familie in ihrem Heimatland. So wie es aussieht, versucht die kleine arme Arigona nun erneut die Regierung zu erpressen indem sie wieder auf armes Mädchen macht. Nun ich hoffe der Zynismus war jetzt nicht zu überlesen aber sorry....es gibt klare Richtlinien in unserem Land. Wer keine Staatsbürgerschaft erhält, aus welchen Gründen auch immer (ansich muß die Regierung das auch nichtmal erklären warum oder warum nicht...) befindet sich nach dem österreichischen Gesetz noch immer illegal im Land. Und illegale Leute werden abgeschoben. Punkt. Darüber muß meiner Meinung nach nicht diskutiert werden.

Die Familie Zogaj lebt inzwischen brav seit über 3 Jahren illegal in Österreich. Und was passiert? Nix. Warum nicht? Ganz einfach, weil die gute Arigona das Ganze puplik gemacht hat und sich unsere überdrüber Politiker jetzt wieder öffentlich in die Hose kacken was zu unternehmen weils sonst wieder heißt,...Österreich...der böse Nazi Staat. Mal ehrlich ich glaube nach mehr als 70 Jahren kann man doch wohl annehmen daß wir Österreicher uns einen feuchten Dreck für das was damals gewesen ist verantworten müssen oder? Es war schlimm, keine Frage,...das ist aber jeder Krieg. Und ich war da nicht dabei, deswegen sehe ich auch in keinster Weise ein warum zB. Meine Eltern, ich oder die nächste Generation noch immer dafür büssen soll. Auf was hinauf?

Staaten wie Frankreich, Deutschland, Italien und sogar Amerika selber haben dermassen viel Dreck am Stecken im Sinne von Misshandlung der Menschenrechte, Völkermord etc. aber da redet keiner drüber. Ich sag nur Indianer oder die schwarze Bevölkerung in den USA. Dagegen ist Österreich ja kurz davor heilig gesprochen zu werden. Meine Meinung.
Wenn unsere Politiker ein bissl Rückrad hätten würden sie bei solchen Szenarien wie im Fall Arigona beinhart durchgreifen und sich nicht von irgendwelchen privatleuten erpressen lassen. Aber gut, so ist die Politik in Österreich. In meinem Umfeld (Freunde, Bekannte, Familie etc.) sind eigentlich alle der selben Meinung was das angeht und verstehen auch nicht warum die noch immer hier sind. Und naja, wenn die Kirche schon dabei ist 1000 Euro herzuschenken...ich könnts auch gut brauchen. Wer nicht? Aber sorry ich vergaß...ich bin ja Österreicher also bin ich es anscheinend nicht wert auch von der Kirche Geld geschenkt zu bekommen.

Das wirklich witzige dabei ist ja nur, dass sich durch solche Aktionen die guten Herren von der ÖVP, SPÖ und den Grünen wirklich wundern wieso die Wähler zu Parteien wie BZÖ oder FPÖ abwandern und die immer stärker werden. In Wahrheit spielen sie den beiden Parteien die Wähler gratis zu. Ich kenne wenn ich so meine Kontakte im Handy durchschaue sicher gut und gerne 200 bis 250 Leute und soweit ich weiß ist da keiner dabei der mit dem Programm der großen Parteien identifizieren kann...warum wohl?

Ich würde gerne wissen wie Ihr alle so über diesen Fall denkt und wie Ihr das seht dass man sich neuerdings illegal in Österreich aufhalten darf ohne bestraft zu werden. Freu mich schon auf postings zum lesen...


Donnerstag, 30.07.2009, 20:56
Normalerweise fahr ich in der Früh mit der U2 zum Verlag. Ist mir deswegen lieber weil dort weniger Leut drin sind. Nicht daß ich scheu wäre, ganz im Gegenteil, aber man möchte doch einen Sitzplatz haben wenn man inzwischen 30 ist und noch den Sandmann in den Augen hat.

In diesem speziellen Fall den ich nun schildere bin ich ausnahmsweise mit der U3 gefahren weil die grad kam. Bin ausserdem Neubaugasse eingestiegen weil ich fälschlicherweise dachte ich könnte in der Früh noch schnell bei H&M shoppen gehen. Fehlanzeige...sperrt erst genau dann auf wenn ich in der Redaktion sein sollte. Gut. Zurück zur U3. Ich steh also drin, weil Sitzplatz gabs natürlich mal wieder keinen um 9:40h in der Früh. Weisses Polo, weisse dreiviertel Jean und Sneakers. Dazu meine unfassbar schnittige Oakley Sonnenbrille fest auf meiner Nase verankert.

Da man aber mit speziell dunklen Gläsern nicht wirklich das mitgenommene Hefterl (äh war natürlich ein Woman *gg*) lesen kann musste ich also auf das coolste Teil verzichten. Schob also die Brille rauf und fixierte sie oben an meinem Kopf. Die ganze Zeit über viel mir ein junges Mädel auf, wird so um die 20 bis 22 gewesen sein die mich seit ich eingestiegen war anstarrte. Immer wieder verlegen wegguckte und dann doch wieder in meine Augen schaute. Und zwar mit einem durchdringenden Blick der selbst im tiefsten Winter einen Iglu zum schmelzen gebracht hätte.

Der erste Gedanke der mir durch den Kopf ging war "Mist, hast vielleicht was im Gesicht hängen?"...vielleicht schlecht abgewischt nach dem Rasieren oder wieder eine blutige Backe? Danach denkt man als Mann unweigerlich an seinen Hosenstall. Ob alles dicht verschlossen ist, kein Knopferl offen oder gar noch auf die Hotpans vergessen? Nein nein, das kam natürlich alles nicht in Frage. Bloß verunsichert einen sowas schon sehr wenn man ständig angestarrt wird.

Also steh ich da, schau zurück und lächle. Sie guckt wieder verlegen weg, wird rot und lächelt ebenfalls. Hmm...dachte ich...hab ich´s also auch nach 10 Jahren Beziehung noch drauf. Jippiehh...*gg*
Nach Beendigung dieses Gedanken widmete ich mich also wieder dem Besten Magazin im Lande (Woman für alle die es erst aus dem Fernsehen erfahren müssen*gg*). Dann kam anscheinend ihre Station. Herrengasse. Sie geht zur Tür, macht plötzlich halt....dreht sich zu mir her und schaut mich mit tiefem sowas von absolut erotischem Blick an und haucht mir zu: "Sorry, aber ich muß Dir einfach sagen daß Du echt extrem sexy bist und total süss aussiehst."...lächelt und steigt aus.

Die Tür geht zu, ich völlig paff und die Leut schauen mich an als ob ich grad ne Tombola gewonnen hätte. Danach war der Tag nur noch reine Formsache denn mit sowas rechnet keiner um die Uhrzeit und schon gar nicht ich wo ich doch gar nimma weiß wie man Flirten eigentlich schreibt. (Kein Kommentar bitte von den Leuten die mich näher kennen ok? *smile*)

Sodda,...das war also mein Erlebnis vor einigen Tagen in der U-Bahn.


Freitag, 26.06.2009, 01:46

Es war knapp nach ein Uhr auf einer Party mitten in Wien mit drei meiner Redakteurskollegen als mich die Nachricht wie ein Schock traf. Michael Jackson ist tot. Das ist wie wenn Dir jemand sagt alles wäre nur ein Traum gewesen. Zuerst konnte ich es nicht fassen...nahm mein iPhone aus der Tasche und ging online. Und tatsächlich. Die Meldung die sich niemand vorstellen konnte oder wollte. Trotz Comeback Konzerten die geplant waren, Training bis zum Umfallen und vielen vielen Stunden Medienarbeit war Michael Jackson tot. Eine Ära geht damit zu Ende.

Mein ganzes Leben lang kannte ich Michael Jackson von Plattencovern, Videos oder Fernsehauftritten. Es war, als wäre er ein Teil meiner Familie, allgegenwärtig und immer da sobald man ein Lied von ihm spielt. Auch fast 20 Jahre nach den großen Erfolgen springen Kids, Teenies oder die ältere Generation auf Partys oder in der Disco auf wenn "Billy Jean", "Thriller" oder "Don´t stop till get enough" gespielt wird. Generationsübergreifend gelang Michael Jackson das, was wahrscheinlich heutzutage kaum einer Band oder einem Interpreten gelingen wird. Unsterblichkeit zu erlangen und zwar noch zu Lebzeiten.

Michael war ein Vorbild der Jugend, sei anders aber du selbst. Sei kreativ, aber bleib dennoch am Boden und mach wozu Du gerade Lust hast. Das war das, was Michael Jackson unserer Generation gegeben hat. Tolle Musik, tolle Geschichten in Form seiner Videos und einer Art von Rythmus die sofort beim dritten Takt in deine Adern, Venen und in die Füße übergeht. Es gab kaum jemanden der sich diesem Rythmus und dem Beat entziehen konnte.

Als großer Michael Jackson Fan, heute 30 aber mit seinen Hits groß geworden möchte ich hiermit Abschied nehmen von dem wahrscheinlich größten Künstler unserer Zeit. Von einem Menschen der sein Leben geträumt hatte, und seine Träume zu seinem Leben gemacht hat und der egal wie, egal wo und egal wann inspiriert hat. Danke Michael für die schönen wunderbaren Jahre die Du mir und meiner Generation beschert hast. Ohne Deine Hits wie zB. "You are not alone" wären viele Paare vielleicht gar nicht zusammen, denn der erste Kuß zu dieser romantischen Ballade hätte sonst eventuell nie stattgefunden.

Sei stolz auf dein Werk Michael, auf das was Du geschaffen hast und was Du in Zukunft noch schaffen wirst durch Deine unsterbliche Musik. Komme zur Ruh doch tanze im Jenseits wie noch nie zuvor. Lebe wohl! Kind-of-Pop!...


Mittwoch, 10.06.2009, 16:01
Es ist ein heikles Thema. Vor allem hier im Blog. Doch es ist ein Thema daß anscheinend in unserer Innenpolitik auf taube Ohren stößt oder einfach per Kopf in den Sand Technik verleugnet wird.
Zuwanderung nach Österreich. Es ist nicht so dass wir Österreicher generell ein Problem damit haben. Ganz im Gegenteil, ich bin für Zuwanderung, kulturelle Erweiterung usw. Aber Fakt ist doch, daß wir in Österreich ein Problem haben.

Nämlich insofern, als daß quasi "Jeder" schon die Staatsbürgerschaft nachgeworfen bekommt ohne dazu wirklich etwas sinnvolles Beizutragen. Und da geh ich jetzt gar nicht auf die Story drauf ein daß Politiker die Staatsbürgerschaft verkauft hätten. Das war ja so unangenehm für manche Politiker daß man es nur kurz in den Medien lesen konnte. Viel wichtiger sind da Geschichten wie zB. wer was vor 25 Jahren mal gesagt oder gemacht hat. Damit können sich anscheinend österreichische Politiker identifizieren weil das scheint hier im Land wirklich wichtig zu sein.

Leider werden aber Leute die eben nicht alles gut finden was innenpolitisch zu diesem Thema passiert sofort als Antisemiten bezeichnet. Dem bin ich auch des öfteren ausgesetzt. Doch verstehen kann ich sowas nicht. Denn wenn die rechte Fraktion verurteilt wird (was auch ok ist wie ich finde) so muß man aber im Gegenzug auch die extrem Linke Ecke verurteilen. Sinnvoll wäre ein schöner Weg durch die Mitte, der aber wie uns die Geschichte gelehrt hat entweder extrem schwer, oder gänzlich unmöglich ist. Denn der Mensch lernt bekanntlich nicht aus Fehlern der Vergangenheit.

Aber warum bloß muß man in Österreich automatisch alles gut finden und Probleme unter den Teppich kehren? Ist man sonst ein Rechter? Oder automatisch Antisemit? Sieht ganz so aus, denn obwohl sämtliche Zuwanderer die in Österreich leben Patriotismus zu ihrem Heimatland versprühen dürfen, darf man das als Österreicher nicht tun. Dann werden gleich Erinnerungen wie vor mehr als 60 Jahren laut. Dabei ist das doch bitteschön völliger Blödsinn! Liebe Leute, liebe Politiker...man ist nicht automatisch rechts angehaucht nur weil man sich für sein Heimatland einsetzt oder weil man der Meinung ist es muß eine kontrollierte Zuwanderung geben. Kontrolliert im Sinne von Auflagen, die in Frankreich, Italien, Amerika oder anderen Staaten völlig normal sind. Wo kein Hahn danach kräht wenn es heißt wer hier leben will muß die Sprache können oder darf nicht vorbestraft sein.

Das wiederum gibt es halt auch nur in Österreich, und nur deshalb, weil UNS unsere Politiker im Ausland selber schlecht machen (Siehe Thomas Klestil und Viktor Klima). Wäre schon interessant auch hier mal die Sichtweise von anderen Usern zu erfahren, und zwar nicht nur denen die am liebsten die türkische oder jugoslawische Staatsbürgerschaft annehmen würden (*gg*) sondern auch von denen die tatsächlich eine neutrale Meinung dazu haben...


Donnerstag, 02.04.2009, 12:20

Ich dachte mal ich schreib was über die sogenannten "Killer-Games" und deren angebliche Auswirkungen auf die Jugend von heute. Also ich bin 79 geboren und war sozusagen genau in meiner Teenagerzeit in dem Alter solche Spiele auch zu spielen. Damals hatten wir als Angebot Titel wie "Wolfenstein", "Doom" oder "Quake" zur Auswahl.

In all diesen Spielen musste man aus der sogenannten ICH Perspektive Gegner abschiessen und Missionen erfüllen. Wir haben dies dann auch häufig übers Netzwerk gespielt und somit virtuell gegen echte Menschen gekämpft. Auch damals waren die Spiele schon sehr realistisch. Nicht so wie heute, aber das Blut spritze auch damals schon am Bildschirm. Nur...die Spiele für die Gewalt die unsere Jugend heute an den Tag legt komplett verantwortlich zu machen finde ich absurd.

Ich bin jetzt 30 Jahre alt, und spiele heute noch Games wie Call of Duty und dergleichen. Und ich bin kein Gewalttäter und kann auch richtig von falsch unterscheiden, weiss dass ein echter Mensch eben nicht mehr aufsteht wenn man ihn erschiesst. Das Problem liegt meiner Meinung nach bei den Eltern der Kinder und deren Erziehung. Heutzutage kümmert es die Eltern reichlich wenig was ihre Kinder so den ganzen Tag machen. Eine Erziehung wie ich sie vor 20 Jahren geniessen konnte existiert heute anscheinend nicht mehr.

Wenn die Eltern ihren Kindern nicht mehr erklären was gut oder schlecht ist, oder nicht darauf schauen mit welchen "Freunden" sich der Nachwuchs so umgibt darf man sich nicht wundern finde ich. Die Gewaltbereitschaft steigt natürlich ausserdem wenn Kinder mit anderen Kindern die in Gruppen auftreten und schwächere verprügeln auch an. Da sollten die Lehrer eigentlich einhacken, aber wer kümmert sich da schon drum? Hab es selber während meiner Schulzeit erleben dürfen wie das ist wenn mich 8 Kinder einer Jugendbande überfallen und niederprügeln, und der Lehrer nur einen bekümmerten Blick in meine Richtung warf, als er das Schulgebäude verlassen hat. Und DAS ist das Problem, nicht die Spiele. Denn ein Spiel bleibt nach wie vor ein Spiel.

Und wenn Väter die ja unbedingt daheim Schusswaffen haben, diese nicht ordnungsgerecht wegsperren sodass der Sprössling eben keine Dummheiten damit anstellen kann, gehört meiner Meinung nach der Vater UND die Mutter (sie ist ja Mitwisserin) hinter Gitter und nicht das Kind. Eine Waffe lässt man nicht geladen im Nachtkästchen rumliegen. Ist so. Und wenn die Eltern sich ein Wenig mehr um die Erziehung ihrer Kinder kümmern würden, wäre das Problem Gewalt-Spiel sowieso aus der Welt geschafft.


Dienstag, 10.02.2009, 12:44

Das Jahr 2009. Ein Jahr voller Änderungen und voller falscher Entscheidungen. Zumindest für den ORF und gewisse zuständige Leute dort. Als Motorsportfan der Formel 1, und anderen Serien gehörte für mich Heinz Prüller zu den F1 Übertragungen wie die Sonne in den Himmel. Kein anderer Reporter hat dieses Hintergrundwissen und die Art zu moderieren wie Heinz. Klar, zugegeben einiges war jetzt nicht immer richtig, bzw. hat Heinz Prüller oft erst in der dritten Wiederholung mitbekommen welcher Fahrer schon 2 Runden vorher ausgeschieden ist. Aber dennoch. Ein Formel 1 Rennen ohne Heinz Prüller...niemals!

Ich durfte Heinz Prüller live in Ungarn 2006 erleben und sogar dort, bekam man auf der Tribüne das Feeling mit. Wenn die Piloten in der Box in Kooperation von Prüller und Hausleitner zu Wort gebeten wurden. Nichts gegen Ernst Hausleitner, aber er ist eben nicht Heinz Prüller. Und die Formel 1 Welt wird nie wieder so sein wie bisher. Nicht nur, daß 2009 die Autos aussehen als hätten sie Blinde entworfen, ist jetzt "der" Moderator des ORF gegangen worden. Und das ist meiner Meinung nach nur eine der vielen Fehlentscheidungen der ORF Führung. Der Sender muß Geld sparen, das ist klar, aber wenn sich keiner mehr auf ORF Sendungen anschaut wird das nicht hilfreich sein.

Ich kenne inzwischen Gruppen von Leuten die sich aufgrund dessen auf ORF kein einziges F1 Rennen mehr anschauen. Mehrere hundert um genau zu sein aus den verschiedensten Fanclubs. Kein Heinz = kein ORF. Also schaut man Sonntag Nachmittag RTL wo wenigstens noch Analytiker Niki Lauda seine kompromisslosen Statements abgibt. Wenigstens noch ein Österreicher der im TV geschätzt wird. Und was tut man in Österreich? Alle Leute die eventuell Quote gebracht hätten werden entfernt, gute Sendungen abgesetzt und der Rest, der hauptsächlich der Volksverblödung dienlich ist bleibt auf Sendung. Vielleicht ist das ja der Sinn dahinter, das Volk noch dümmer zu machen als es eh schon ist, weil anderes kann man sich manche Entscheidungen im TV nicht mehr erklären. Da lob ich mir Kanäle wie History, Discovery oder K1 wo man als junger Mensch noch Bildung durchs Fernsehen erhält und nicht mit noch dümmeren Menschen im TV konfrontiert wird. Denn wenn das was da medial übertragen wird unsere Zukunft ist und die unserer Kinder,...hat wahrscheinlich die Menschheit in weniger als 50 Jahren den IQ eines dressierten Schimpansen....